Franchisegeber & Filialisten: Schluss mit der „Blackbox“ bei mehreren Standorten

Kurz & knapp
- Transparenzmangel: Viele Unternehmer mit mehreren Standorten oder Sparten wissen nicht genau, welcher Bereich wirklich Gewinn abwirft.
- Die Lösung: Eine professionelle Kostenstellenrechnung in DATEV schafft Klarheit für jede einzelne Einheit.
- Erfolgstreiber identifizieren: Decken Sie auf, welche Filialen profitabel sind und welche Standorte lediglich subventioniert werden.
- Gemeinkosten-Schlüssel: Auch zentrale Kosten (Overhead) lassen sich durch plausible Schlüssel korrekt auf die Standorte verteilen.
- Steuerungstool: Die Kostenrechnung ermöglicht fundierte unternehmerische Entscheidungen statt bloßem Bauchgefühl.
Ob Franchisegeber mit mehreren Standorten, Handwerksbetrieb mit verschiedenen Sparten oder Bäckereikette mit vielen Filialen: Je größer das Unternehmen wird, desto schwieriger wird es, den Überblick zu behalten.
Oft entsteht ein „Blackbox-Gefühl“ – man sieht zwar das Gesamtergebnis, weiß aber nicht, wo das Geld verdient wird und wo es versickert.
Das Problem: Wenn profitable Standorte die Verluste anderer verdecken
In der Praxis erleben wir oft, dass ein Standort hervorragend läuft und hohe Gewinne erwirtschaftet, während ein anderer Standort unbemerkt Verluste einfährt.
Ohne detaillierte Auswertung findet eine „Quersubventionierung“ statt, die das Gesamtwachstum bremst.
Viele Unternehmer verlassen sich hierbei auf ihr Gefühl, doch das kann trügerisch sein.
Wirkliche Transparenz entsteht nur durch harte Fakten.
Die Lösung: Kostenstellenrechnung mit DATEV-Bordmitteln
Um Licht ins Dunkel zu bringen, müssen Sie das Rad nicht neu erfinden.
Mit den Bordmitteln von DATEV lässt sich eine sogenannte Kostenstellenrechnung aufsetzen.
So funktioniert es:
- Zuweisung: Jeder Umsatz und jede direkte Ausgabe wird in der Buchhaltung direkt einer Kostenstelle (z. B. „Filiale A“ oder „Sparte Elektroinstallation“) zugeordnet.
- Separate GuV: Sie erhalten am Ende des Monats für jeden Standort eine eigene Gewinn-und-Verlustrechnung.
- Transparenz: Sie sehen auf einen Blick den Deckungsbeitrag jedes einzelnen Bereichs zum Gesamterfolg.
Overhead und Gemeinkosten richtig verteilen
Natürlich gibt es Kosten, die nicht eins zu eins einem Standort zugeordnet werden können – zum Beispiel die Miete für die Zentrale, Verwaltungskosten oder Marketingausgaben.
Hier arbeiten wir mit einem plausiblen Verteilungsschlüssel.
So werden auch diese „Overhead-Kosten“ anteilig auf die Standorte umgelegt, um ein realistisches Bild der tatsächlichen Profitabilität zu erhalten.
Unternehmerische Entscheidungen auf Datenbasis
Wer seine Zahlen kennt, kann gezielt steuern.
Wenn Sie schwarz auf weiß sehen, dass eine bestimmte Sparte oder ein Standort seit Monaten rote Zahlen schreibt, können Sie Maßnahmen ergreifen: Prozesse optimieren, Preise anpassen oder im Extremfall unrentable Bereiche schließen.
Die Kostenstellenrechnung macht aus einer bloßen Buchhaltung ein echtes Management-Instrument.
Jetzt professionelle Beratung sichern
Möchten auch Sie die Blackbox in Ihrem Unternehmen auflösen und volle Transparenz über Ihre Standorte gewinnen?
Wir helfen Ihnen dabei, eine effiziente Kostenstellenrechnung aufzusetzen und Ihre Buchhaltung zu einem echten Steuerungstool auszubauen.
Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses Erstgespräch.
Wir analysieren Ihre Struktur und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Gewinne gezielt optimieren.

Häufige Fragen & Antworten
Ab wann lohnt sich eine Kostenstellenrechnung?
Sobald Sie mehr als einen Standort betreiben oder klar getrennte Dienstleistungssparten haben, bietet eine Kostenrechnung einen massiven Mehrwert für die Unternehmenssteuerung.
Ist der Aufwand in der Buchhaltung viel höher?
Der Initialaufwand für das Aufsetzen der Struktur ist vorhanden, aber im laufenden Betrieb hält sich der Mehraufwand durch digitale Prozesse und klare Buchungsregeln in Grenzen.
Können auch Personalkosten verteilt werden?
Ja, über die Lohnbuchhaltung lassen sich Mitarbeiter direkt einzelnen Kostenstellen zuordnen, sodass die Personalkosten exakt dort landen, wo die Arbeit auch verrichtet wird.
Was ist der Unterschied zur normalen BWA?
Eine normale BWA zeigt nur das Gesamtergebnis des Unternehmens. Die Kostenstellen-BWA schlüsselt dieses Ergebnis in einzelne „Profit Center“ auf, sodass Sie die Leistung jedes Bereichs einzeln bewerten können.
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