Vermögensübertragung in Stiftung: Warum Sie einen Steuerberater brauchen

Vermögen in Stiftung übertragen? Die 4 kritischen Faktoren & warum falsche Übertragung sechsstellige Steuern kosten kann. Jetzt informieren!
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Inhaltsverzeichnis

Kurz & knapp

  • Vermögensübertragung in Stiftung kann stille Reserven aufdecken
  • Falsche Übertragung kann sechsstellige Steuernachzahlungen verursachen
  • Zeitpunkt, Bewertung und Schenkungsteuer müssen berücksichtigt werden
  • Die Stiftungssatzung muss steueroptimal gestaltet sein
  • Übertragung niemals ohne spezialisierten Steuerberater durchführen

Vermögensübertragung bei Stiftung: Warum Sie einen Steuerberater brauchen

Sie wollen Vermögen in eine Familienstiftung übertragen? Ein sinnvoller Schritt – aber einer, den Sie auf keinen Fall ohne Steuerberater gehen sollten. Die Fallstricke sind zahlreich und die finanziellen Risiken erheblich.

Bei einer falsch durchgeführten Übertragung können schnell sechsstellige Beträge an Steuern fällig werden.

Das größte Problem: Stille Reserven

Wenn Sie eine Immobilie in die Stiftung übertragen, die im Wert gestiegen ist, kann das eine Steuerpflicht auslösen. Der Wertzuwachs wird dann versteuert – obwohl Sie kein Geld bekommen haben.

Rechenbeispiel

  • Kaufpreis der Immobilie: 300.000 €
  • Aktueller Wert: 500.000 €
  • Stille Reserve: 200.000 €
  • Bei 45% Steuersatz: 90.000 € Steuern!

Und das, ohne dass Sie einen Cent gesehen haben. Die Steuer wird allein durch die Übertragung ausgelöst.

Die 4 kritischen Faktoren bei der Vermögensübertragung

1. Der Zeitpunkt

Bei Immobilien im Privatvermögen sollten Sie nach Möglichkeit 10 Jahre warten. Dann ist die Übertragung hinsichtlich der stillen Reserven unkritisch.

Wenn Sie vorher übertragen, kann der Wertzuwachs versteuert werden.

2. Die Bewertung

Der Wert der übertragenen Immobilie bestimmt die Bemessungsgrundlage für verschiedene Steuern. Ein Gutachten kann helfen, den richtigen Wert festzustellen.

Eine zu hohe Bewertung kostet unnötig Steuern. Eine zu niedrige kann später zu Problemen führen.

3. Die Schenkungsteuer

Bei der Übertragung in eine Familienstiftung kann Schenkungsteuer anfallen. Die Freibeträge sind hier anders als bei Schenkungen zwischen Privatpersonen.

  • Freibetrag bei Familienstiftungen: 100.000 € alle 30 Jahre
  • Bei höheren Vermögen fällt Schenkungsteuer an
  • Aber: Die laufenden Steuervorteile können das kompensieren

4. Die Stiftungssatzung

Die Satzung muss steueroptimal gestaltet sein. Fehler hier können später teuer werden – und sind oft nicht mehr korrigierbar.

Die Satzung legt fest:

  • Wer Begünstigter (Destinatär) ist
  • Wie Ausschüttungen erfolgen
  • Wer die Stiftung leitet
  • Was bei Auflösung passiert
Einmal falsch formuliert, lässt sich eine Satzung oft nur schwer ändern. Die Stiftungsaufsicht muss jeder Änderung zustimmen.

Die Lösung: Steueroptimierte Übertragung

Es gibt Wege, die Übertragung so zu gestalten, dass keine oder nur geringe Steuern anfallen. Aber das erfordert genaue Planung.

Ein spezialisierter Steuerberater:

  • Prüft die steuerlichen Konsequenzen vorher
  • Berechnet die optimale Übertragungsstrategie
  • Gestaltet die Satzung steueroptimal
  • Koordiniert mit Notar und Stiftungsaufsicht

Fazit: Beratung kostet Geld, spart aber ein Vielfaches

Die Beratung für eine Vermögensübertragung in eine Stiftung kostet Geld. Aber sie spart Ihnen ein Vielfaches an Steuern.

  • Machen Sie die Übertragung nicht alleine
  • Ein Notar allein reicht nicht
  • Sie brauchen einen spezialisierten Steuerberater

Der rechnet die steuerlichen Konsequenzen vorher durch und findet den optimalen Weg für Ihre Situation.

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Dann lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf Ihre Situation werfen.

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Häufige Fragen & Antworten

Fällt Schenkungsteuer bei Stiftungsübertragung an?

Ja, bei Übertragung in eine Familienstiftung kann Schenkungsteuer anfallen. Der Freibetrag beträgt 100.000 € alle 30 Jahre. Bei höheren Vermögen fällt Schenkungsteuer an, die laufenden Steuervorteile können das aber kompensieren.

Wann sollte ich Immobilien in eine Stiftung übertragen?

Bei Immobilien im Privatvermögen sollten Sie nach Möglichkeit 10 Jahre nach dem Kauf warten. Dann ist die Übertragung hinsichtlich der stillen Reserven unkritisch und Sie vermeiden unnötige Steuern.

Was sind stille Reserven bei der Vermögensübertragung?

Wenn eine Immobilie im Wert gestiegen ist, kann die Übertragung in eine Stiftung diese stillen Reserven aufdecken. Beispiel: Kaufpreis 300.000 €, aktueller Wert 500.000 € = 200.000 € stille Reserve, die versteuert werden könnte.

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