Wie du 200.000 € vor Steuern schützt: Einzelunternehmen vs. GmbH

Kurz & knapp
- Massive Ersparnis: Bei 200.000 € Gewinn sparen Sie durch die GmbH jährlich ca. 37.500 € an Steuern.
- Vermögenshebel: Diese Ersparnis kann über 20 Jahre zu einem Mehrvermögen von ca. 1,2 Millionen Euro führen.
- Wann wechseln? Die GmbH lohnt sich meist ab einem Jahresgewinn von 100.000 € oder wenn die privaten Ausgaben deutlich unter dem Gewinn liegen.
- Rückwirkung: Eine Umwandlung ist bis zu 8 Monate rückwirkend möglich – ideal zur Rettung des laufenden Steuerjahres.
- Vorsicht Steuerfalle: Schließen Sie niemals einfach Ihr Einzelunternehmen, um eine GmbH zu gründen (Gefahr der verdeckten Sacheinlage).
Viele Unternehmer bleiben aus Gewohnheit Einzelunternehmer.
Doch wer profitabel arbeitet, zahlt in dieser Rechtsform oft den Spitzensteuersatz auf den gesamten Gewinn.
Die GmbH bietet hier einen entscheidenden strategischen Vorteil: Sie trennt die private Lebensführung vom geschäftlichen Vermögensaufbau.
Der direkte Vergleich: Wo bleibt das Geld?
Schauen wir uns ein Praxisbeispiel mit einem Jahresgewinn von 200.000 € an:
Szenario A: Das Einzelunternehmen
Hier wird der gesamte Gewinn mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz belegt.
- Steuerlast: ca. 90.000 €
- Netto für Sie: 110.000 €
Szenario B: Die GmbH-Struktur
Sie zahlen sich ein angemessenes Gehalt (z. B. 75.000 € brutto) aus.
Dieses Gehalt ist in der GmbH eine Betriebsausgabe.
Der restliche Gewinn wird in der GmbH versteuert (ca. 30 % Körperschaft- und Gewerbesteuer).
- Steuerlast gesamt: ca. 52.500 € (Lohnsteuer + GmbH-Steuern)
- Netto gesamt: 147.500 €
Das Ergebnis: Sie haben jährlich 37.500 € mehr Liquidität zur Verfügung.
Der 1,2 Millionen Euro Effekt: Reinvestition statt Steuerzahlung
Der wahre Vorteil der GmbH liegt nicht nur in der jährlichen Ersparnis, sondern im Zinseszins-Effekt.
Wenn Sie die gesparten 37.500 € jedes Jahr innerhalb Ihrer GmbH investieren (z. B. in ETFs oder Immobilien) und eine moderate Rendite von 5 % erzielen, wächst dieser Betrag über 20 Jahre auf ein zusätzliches Vermögen von ca. 1,2 Millionen Euro an.
Das ist Geld, das Sie allein durch die Wahl der klügeren Rechtsform erwirtschaften – ohne eine einzige Stunde mehr zu arbeiten.
Achtung: Die unsichtbare Steuerfalle bei der Umwandlung
Ein fataler Fehler, den wir in der Praxis oft sehen: Unternehmer melden ihr Einzelunternehmen einfach ab und gründen eine neue GmbH für dasselbe Business.
Das Problem: Das Finanzamt wertet dies als verdeckte Sacheinlage.
Es unterstellt, dass Sie Ihr wertvolles Unternehmen fiktiv an die GmbH verkauft haben.
Da hier oft ein Bewertungsfaktor von 13,75 auf den Gewinn angewendet wird, entstehen fiktive Verkaufsgewinne in Millionenhöhe, die sofort versteuert werden müssen.
Eine korrekte Umwandlung nach dem Umwandlungssteuergesetz ist daher zwingend erforderlich.
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Sind Sie noch als Einzelunternehmer tätig und erzielen Gewinne über 100.000 €?
Dann lassen Sie jedes Jahr bares Geld auf dem Tisch liegen.
Wir unterstützen Sie dabei, rechtssicher und steueroptimiert in die GmbH-Struktur zu wechseln.
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Wir analysieren Ihre Zahlen und zeigen Ihnen Ihren individuellen Weg zum Vermögensaufbau.

Häufige Fragen & Antworten
Was ist der größte Vorteil der GmbH gegenüber dem Einzelunternehmen?
Der sogenannte Thesaurierungsvorteil. Gewinne, die im Unternehmen bleiben, werden nur mit ca. 30 % versteuert, während sie beim Einzelunternehmen mit bis zu 42 % (zzgl. Soli) belastet werden.
Ist der Verwaltungsaufwand einer GmbH nicht viel höher?
Ja, eine GmbH erfordert Bilanzierung, eine separate Buchführung und Veröffentlichungen im Bundesanzeiger. Die daraus resultierenden Kosten stehen jedoch meist in keinem Verhältnis zu den fünfstelligen Steuerersparnissen pro Jahr.
Kann ich die Umwandlung noch für das aktuelle Jahr machen?
Ja, das Umwandlungssteuergesetz erlaubt eine steuerliche Rückwirkung von bis zu 8 Monaten. Wer im August handelt, kann das Jahr also oft noch ab dem 01.01. steuerlich als GmbH behandeln lassen.
Ab welchem Gewinn ist der Wechsel zur GmbH sinnvoll?
Als Faustregel gilt: Ab ca. 100.000 € Jahresgewinn oder sobald Sie mehr verdienen, als Sie für Ihren privaten Lebensunterhalt verbrauchen, sollten Sie die Umwandlung prüfen.
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