Erbschaftssteuer-Rekord: So schützen Sie Ihr Vermögen 2026 vor dem Fiskus

Rekordsteuern bei sinkenden Erben? Erfahren Sie, wie Sie Immobilien und Depots durch PV-Investments oder Stiftungen rechtssicher steuerfrei übertragen.
2.11.26
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Inhaltsverzeichnis

Kurz & knapp

  • Steuer-Paradox: Die Einnahmen des Staates steigen massiv, obwohl die vererbten Werte statistisch sinken.
  • Liquiditätsfalle: Erben müssen oft kurzfristig Vermögenswerte verkaufen, um die Steuerlast begleichen zu können.
  • Betriebsvermögen: Investitionen in privilegierte Güter wie Photovoltaikanlagen können Erbschaftssteuer komplett vermeiden.
  • Stiftungsmodell: Familienstiftungen entziehen Immobilien dem privaten Nachlass und bieten dauerhaften Schutz.
  • Frühzeitige Gestaltung: Wer zu spät plant, verschenkt hohe Freibeträge und riskiert den Verlust des Elternhauses.

Die Erbschaftssteuer hat mit 13,3 Milliarden Euro einen neuen historischen Höchststand erreicht.

Während in der Politik über weitere Erhöhungen diskutiert wird, stehen viele Familien vor einem Problem: Sie vererben nicht nur Werte, sondern auch eine enorme Steuerschuld.

Ohne strategische Planung drohen Zwangsverkäufe von Immobilien, nur um die Forderungen des Finanzamts zu bedienen.

Das Beispiel: 44.000 € Steuern vermeiden

Betrachten wir ein klassisches Szenario: Eine Mutter vererbt ihrem Kind 800.000 € in Wertpapieren.

Nach Abzug des Freibetrags von 400.000 € bleiben 400.000 € zu versteuern.

Bei einem Steuersatz von 11 % werden sofort 44.000 € Erbschaftssteuer fällig.

Das Kind ist gezwungen, Teile des Depots zu liquidieren.

Hätte die Mutter dieselbe Summe in Betriebsvermögen investiert – beispielsweise in Photovoltaikanlagen –, sähe die Rechnung anders aus.

Da produktives Betriebsvermögen steuerlich privilegiert ist, könnte das Vermögen bei Einhaltung der siebenjährigen Haltefrist komplett steuerfrei auf die nächste Generation übergehen.

Immobilien schützen durch Stiftungen

Besonders bei Immobilien ist die Fallhöhe groß, da diese nur geringfügig privilegiert sind.

Eine effiziente Lösung ist die Übertragung auf eine deutsche oder lichtensteinische Familienstiftung.

Hierbei fällt die Immobilie aus dem privaten Nachlass heraus.

Die Stiftung zahlt zudem auf Mieteinahmen lediglich 15 % (perspektivisch sogar nur 10 %) Körperschaftssteuer.

Dies sichert das Vermögen langfristig und schützt die Erben vor dem Zugriff des Fiskus.

Gestalten statt Ignorieren

Die Erbschaftssteuer ist kein unvermeidbares Schicksal.

Das deutsche Steuerrecht bietet zahlreiche legale Wege, Vermögen sicher und steueroptimiert zu übertragen.

Entscheidend ist, dass Sie aktiv werden, solange Sie noch selbst die Zügel in der Hand halten.

Möchten Sie wissen, wie Sie Ihr Erbe rechtssicher vor dem Finanzamt schützen?

Wir analysieren Ihre Vermögensstruktur und finden den optimalen Weg, um Ihre Werte für die nächste Generation zu erhalten.

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Häufige Fragen & Antworten

Warum sind Photovoltaikanlagen erbschaftssteuerlich interessant?

PV-Anlagen gelten als gewerbliches Betriebsvermögen. Dieses wird unter bestimmten Bedingungen (wie der Lohnsummenregelung oder Behaltensfristen) massiv steuerlich begünstigt.

Wie hoch sind die aktuellen Freibeträge für Kinder?

Kinder haben pro Elternteil einen Freibetrag von 400.000 €, der alle zehn Jahre neu genutzt werden kann.

Was ist der Vorteil einer Familienstiftung beim Vererben?

Die Stiftung ist Eigentümerin des Vermögens. Da die Stiftung nicht "stirbt", fällt keine klassische Erbschaftssteuer an – stattdessen greift alle 30 Jahre die Erbersatzsteuer, die planbar gestaltet werden kann.

Kann ich mein Haus steuerfrei an meine Kinder vererben?

Das ist nur möglich, wenn die Kinder das Haus für mindestens zehn Jahre selbst als Familienheim bewohnen und die Wohnfläche 200 Quadratmeter nicht übersteigt.

Sie haben weitere Fragen?

Zögern Sie nicht, uns persönlich zu kontaktieren:

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